Attnang Puchheim Internat
Architektonische Aspekte
Dem Wunsch des Auslobers nach einem möglichst vom Bestand autarken Baukörpers wird mit dem vorliegenden Entwurf Rechnung getragen. Ein selbständiger Baukörper schließt das Gebäudeensemble nach Südwesten hin ab, Berührungspunkte zum Altbestand hin gibt es im Untergeschoß in Form eines Verbindungsganges zwischen dem neu geschaffenen Haupteingang und den bestehenden Garderoben.
Eine Verbindungsbrücke verbindet das 1.Obergeschoß des Altbestandes mit dem 2.Obergeschoß des Neubaus.
Durch das Aufständern des Baukörpers bleibt der bestehende Innenhof weiterhin nach Südwesten hin geöffnet und ermöglicht einen überdachten Außenbereich zum Aufenthalt der Schüler des Internats. Der Innenhof kann somit in seiner derzeitigen Gestaltung weitgehend erhalten bleiben.
Der durchgehend aufgeständerten Baukörper ermöglicht im südlichen Teil die Unterbringung der geforderten Stellplätze in zwei Parkdecks. Die Zugänge zum dahinter liegenden Bestand bleiben erhalten.
Der Internatstrakt selbst ist klar gegliedert. Im 1. Obergeschoß befinden sich jene Räume die auch vom Bestand aus genutzt werden und auf kurzem Weg über die Brücke erreicht werden können. Darüber sind in zwei Geschoßen die Zimmer angeordnet die vorbei an einer Gemeinschaftszone und einer Galerie über einen zentralen Gang erschlossen werden. Der Fitnessraum im Dachgeschoß ist direkt über das Stiegenhaus erschlossen was auch eine externe Nutzung ermöglichen soll.
Projektpartner
DI Michael Lisner
Standort
Attnang
Baukosten
7,5 Mio